Es gibt Kinder, die im Alltag kaum auffallen.
Sie funktionieren, passen sich an, halten durch. Und gleichzeitig sind sie oft weit über ihre Grenzen hinaus belastet.
Diese unsichtbare Realität hat mich dazu gebracht, mich intensiv mit Autismus und Neurodivergenz auseinanderzusetzen – fachlich und persönlich.
Ich bin selbst im Autismus Spektrum und Mutter eines Kindes mit Autismus, ADHS und PDA. Über mehrere Jahre hinweg habe ich erlebt, wie herausfordernd es sein kann, wenn Belastungen im schulischen Kontext nicht erkannt werden und wie stark sich dies auf das gesamte Familiensystem auswirkt. Gleichzeitig habe ich erfahren, wie viel sich verändern kann, wenn Verständnis entsteht, Perspektiven sich verschieben und Zusammenarbeit möglich wird.
Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit bis heute.
Fachlicher Hintergrund
- CAS Coaching und Beratung im Autismus-Spektrum
- Selbständige Beratungstätigkeit
- Tätigkeit als Schulassistentin
- Tätigkeit als Lehrperson ohne Lehrdiplom
- Entwicklung des Konzepts „Netzwerk Vielfalt“
(präventives Unterstützungs- und Beratungsnetzwerk für Familien und Schulen)
- Leitung einer Selbsthilfegruppe für Familien im Autismus Spektrum

Meine Haltung
Im Zentrum meiner Arbeit steht ein Perspektivenwechsel:
Verhalten ist kein Problem – sondern ein Hinweis.
Ich arbeite ursachenorientiert und gehe davon aus, dass hinter herausfordernden Situationen immer nachvollziehbare Zusammenhänge stehen.
Dabei ist mir wichtig:
- nicht zu bewerten, sondern zu verstehen
- nicht zu korrigieren, sondern zu begleiten
- nicht zu überfordern, sondern zu entlasten
Mein Angebot
Ich begleite:
- Familien im Alltag mit neurodivergenten Kindern
- Eltern in herausfordernden schulischen Situationen
- bei Fragen rund um Autismus, Masking und Überforderung
- in Übergangsphasen (Abklärung, Schulwechsel etc.)
Zusätzlich biete ich:
- Austauschformate (Selbsthilfegruppe)
- Orientierung im Unterstützungssystem
- niederschwellige Beratung
Mein Anliegen
Ich möchte dazu beitragen, dass:
- Belastungen früher erkannt werden
- Familien sich nicht allein fühlen
- Kinder verstanden werden – auch wenn sie „unauffällig“ wirken
- Wege entstehen, die im Alltag tragfähig sind
Persönlich
Neurodivergenz ist kein Defizit – aber sie braucht ein Umfeld, das versteht.
